Haarsträubende Bedingungen: "Netzeitung" streikt
Artikel | 10.12.2009 11:16 Uhr
Am Montag kurz nach Zehn ist bei der Netzeitung die Zeit stehen geblieben. Das Nachrichtenportal wird nicht mehr aktualisiert. Der Streik richtet sich gegen die vor einem Monat Knall auf Fall bekannt gegebene Kündigung der verbliebenen Mitarbeiter durch DuMont Schauberg. Ab März 2010 - so das Kölner Verlagshaus - soll die Netzeitung nur noch als automatisiertes News-Portal fortgeführt werden.
Mit dem Streik engagiert sich die Rest-Belegschaft der vor fast zehn Jahren gegründeten Online-Zeitung "gegen minimale Abfindungsangebote und für einen Sozialtarifvertrag", den die Geschäftsführung bislang kategorisch verweigere. Frank Werneke, stellvertrender Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di, sprach von "haarsträubenden Bedingungen".
In der Spitzenmeldung auf der Website dokumentiert die Netzeitungs-Redaktion inzwischen Reaktionen ihrer Leser. Headline: Eine absolut unverständliche Entscheidung.
Mit dem Streik engagiert sich die Rest-Belegschaft der vor fast zehn Jahren gegründeten Online-Zeitung "gegen minimale Abfindungsangebote und für einen Sozialtarifvertrag", den die Geschäftsführung bislang kategorisch verweigere. Frank Werneke, stellvertrender Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di, sprach von "haarsträubenden Bedingungen".
In der Spitzenmeldung auf der Website dokumentiert die Netzeitungs-Redaktion inzwischen Reaktionen ihrer Leser. Headline: Eine absolut unverständliche Entscheidung.
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