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"ddp direct" startet Pressemitteilungs-Versand mit Kampfpreisen

Mit ddp direct greift die Nachrichtenagentur Deutscher Depeschendienst neuerdings den Marktführer dpa auch auf dem Gebiet des Versandes von Pressemitteilungen an. Dabei zahlen Unternehmen stolze Preise dafür, dass sie die Distributionswege der Agenturen für eigene Mitteilungen benutzen - ein Geschäft, das allerdings durch die neuen Kontaktwege im Internet und durch Kostenlos-Dienste aufgeweicht wird.

Generell unterbietet ddp direct das dpa-Konkurrenzprodukt News Aktuell nach eigenen Angaben um 30 Prozent. Bis Ende Januar 2010 wird Kunden zudem ein Startrabatt von 50 Prozent eingeräumt. Die Kosten für die Verbreitung einer Textmitteilung werden mit 125 Euro beziffert; ein Bild kostet zusätzlich 175 Euro.

Die Pressemitteilungen will ddp direct nicht nur über seinen Nachrichten-Satelliten versenden, der nach eigenen Angaben 83 Prozent aller deutschen Tagesredaktionen erreicht, sondern auch persönlich adressiert an 26.000 Journalisten. Deren Kontaktdaten stammen aus einer Kooperation mit dem Verzeichnis-Dienstleister Zimpel. Zudem erhöht ddp direct seine Reichweite durch eine Kooperation mit dem US-Dienstleister Business Wire.
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