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Zitiert: Crossmedialität heißt nicht, Journalisten als Content-Maschinisten auszubeuten

"Die Krise treibt die Entwicklung sehr häufig falsch voran. Crossmedialität - also die Ausschöpfung von Möglichkeiten, mit dem Publikum auf mehreren Kanälen zu kommunizieren - wird von Medienmanagern oft als eine Chance gesehen, gleich auch Geld einzusparen.

Wer aber den integrierten Newsroom nur einführt, um Mitarbeiter zu kündigen und die anderen dafür umso mehr als 'Content-Maschinisten' auszubeuten, wird Schiffbruch erleiden. Weil die Qualität leidet, weil Journalisten das dann logisch nicht als Chance, sondern als Rückschritt erleben und weil das schlechter bediente Publikum, egal ob Print oder Web, TV oder Radio abwandert. Eine vernünftige crossmediale Strategie ist in Wirklichkeit ein Investment. Natürlich in die Technologie, in die Infrastruktur, in erster Linie aber in Personal und Qualität."


Der Medienberater Andy Kaltenbrunner lobt im Standard gemeinsame Newsrooms und Crossmedia, solange alle Journalisten per (Tarif-) Vertrag gleich gestellt werden und strukturkonservative Journalisten den Fortschritt nicht lähmen.
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Zuletzt bearbeitet 11.03.2010 11:08 Uhr