Wie man richtig Links setzt
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| 01.07.2008
Der Journalist Burkhard Schröder hat in Telepolis ein pointiertes (und mit zahlreichen Seitenhieben auf das führende Internet-Medium Spiegel Online gesalzenes) Brevier verfasst. Der Artikel beginnt in der Theorie bei den Wurzeln des Hypertextes ("Project Xanadu") und kommt dann sehr zugig zum praktischen Kern: Was, wie, wohin der Online-Journalist verlinken sollte. Denn eine gewissenhafte Verlinkung ist laut Schröder Qualitäts- und Profesionalitäts-Merkmal zugleich:
"Online-Journalismus, wenn man ihn ernsthaft betreibt, hat einen weitaus höheren Anspruch als der klassische Print-Journalismus: Er lädt die Leser ein, die Thesen der Autoren anhand der Quellen, die diese angeben und verlinken, zu überprüfen. Sie stellen sich fast in Echtzeit der Kritik. Online-Journalismus verlangt oft eine härtere und intensivere Recherche als die üblichen Artikel in der Tagespresse. Wenn man von wenigen Ausnahmen absieht, gibt es diesen Journalismus in Deutschland noch nicht."
"Online-Journalismus, wenn man ihn ernsthaft betreibt, hat einen weitaus höheren Anspruch als der klassische Print-Journalismus: Er lädt die Leser ein, die Thesen der Autoren anhand der Quellen, die diese angeben und verlinken, zu überprüfen. Sie stellen sich fast in Echtzeit der Kritik. Online-Journalismus verlangt oft eine härtere und intensivere Recherche als die üblichen Artikel in der Tagespresse. Wenn man von wenigen Ausnahmen absieht, gibt es diesen Journalismus in Deutschland noch nicht."
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