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"Durchbruch" bei Abgaben auf Computer bringt Nachzahlungen für Urheber

Nach neunjährigem Streit haben sich Computer-Hersteller und Verwertungsgesellschaften über eine Urheberrechts-Abgabe für PCs geeinigt. Rückwirkend ab 1. Januar 2008 werden netto auf Rechner mit eingebautem Brenner 13,65 Euro fällig; ohne Brenner 12,15 Euro. >>>

WDR: Keine Behörde, keine Informationsfreiheit

Der Westdeutsche Rundfunk muss nach einer Verwaltungsgerichts-Entscheidung nicht offenlegen, an welche Fremdfirmen er Auftrage vergeben hat. >>>

Auch Bayerns Berufung gegen "Zeitungszeugen" abgewiesen

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Der britische Verleger Peter McGee hat sich auch in zweiter Instanz erfolgreich gegen ein Verbot seiner zeitgeschichtlichen Reihe Zeitungszeugen gewehrt. Das umstrittene Verlagsprojekt veröffentlicht seit 7. Januar Nachdrucke historischer Dokumente, darunter auch NS-Publikationen, mit wissenschaftlicher Ummantelung. >>>

Journalisten-Verbände gegen Bauer & Co.: Mühsame Klagewege zur "angemessenen" Honorierung

Und es begab sich im Jahre 2002, dass die rotgrüne Koaltion ein neues Urhebervertragsrecht verabschiedete. >>>

Google-Books-Vergleich vor dem Showdown

Am 7. Oktober findet vor dem Federal District Court in Manhattan eine abschließende Anhörung zum Google-Books-Vergleich statt, den der Suchmaschinen-Konzern mit US-Autoren und -Verlegern geschlossen hatte. Die - verlängerte - Einspruchsfrist lief am 4. September (Update: am 8. September) ab. >>>

Tageszeitung:
Kleine Geschichte des Urheberrechts

"Die Debatte um Open Access und Kulturflatrate ist nur der neueste Zyklus des Streits um das Urheberrecht. Jede neue Technologie hat die Interessen von Verlegern und Produzenten bedroht." Rudolf Walther hat in der taz die Entwicklung des Urheberrechts nachverfolgt. >>>

Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Google Books - oder: Das kann doch jedes Schulkind

Die FAZ, die seit Monaten mit einer Feuilleton-Kampagne gegen die "Enteignung des geistigen Eigentums" auffällt, lässt sich zur Abwechselung mal erklären, warum der US-Schriftstellerverband dem Vergleich mit Google Books zugestimmt hat. >>>

"Nordkurier" kassiert Einstweilige Verfügung vom DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband hat im Streit um die Buy-out-Rahmenverträge für freie Journalisten beim Nordkurier eine Einstweilige Verfügung erwirkt. Der Neubrandenburger Verlag hatte von seinen Mitarbeitern gegen Einmalzahlung ein "ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht" gefordert. >>>

Rekord-Schmerzensgeld für Prinzessinnen-Märchen

Amouren, Schwangerschaften, Heiratsplätze. Viel stand in den Jahren 2000 bis 2004 in den gelben Blättern des zu Klambt gehörenden Sonnenverlags über die schwedische Prinzessin Madeleine. Aber zu viel davon war frei erfunden. >>>

Bundesverfassungsgericht: Namensnennung bei Sexualstraftaten zulässig

Sexualstraftaten sind keine Privatsache: Bei der Berichterstattung dürfen Medien den Namen eines Täters nennen, wenn er verurteilt und volljährig ist, entschied das Bundesverfassungsgericht, das die Verfassungsbeschwerde eines Ex-Fußballprofis, der 2008 wegen einer Sexualstraftat in Köln zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt ... >>>

Markenverbands-Gutachten: Öffentlich-rechtliches Werbeverbot verfassungswidrig

Während in Frankreich ab Ende 2011 ein Werbeverbot für staatlich finanzierte Fernsehprogramme gilt, wäre ein solcher Schritt in Deutschland verfassungswidrig. Das sagen nicht etwa ARD oder ZDF. >>>

Zeitungsverleger als Resoluzzer: Die letzte Schlacht um das Leistungsschutzrecht

Ist das schon die letzte Schlacht, die Deutschlands führende Zeitungsverleger derzeit schlagen? Das Thema klingt reichlich prosaisch: "Leistungsschutzrecht für Verlage". Es geht - natürlich - um das Internet, genauer gesagt um den Inhalte-Klau im Internet. >>>
Presseschau
Süddeutsche Zeitung et al.:
Frankfurter Allgemeine Zeitung: