Zeitschriftenredakteure haben wieder einen Tarifvertrag
Artikel | 04.11.2011 15:03 Uhr
Nach fünf Verhandlungsrunden haben sich Verleger und Gewerkschaften über einen neuen Tarifvertrag für 9.000 Zeitschriftenredakteure in Deutschland geeinigt. Die Gehälter werden mit Beginn des nächsten Jahres um 1,5 Prozent steigen. Im Februar 2013 wartet zudem eine Einmalzahlung von 350 Euro (Volontäre 175 Euro) auf die Magaziner.
Viel ist das nicht, aber die Gewerkschaften haben - ebenso wie zuvor schon bei den Zeitungsredakteuren - den Fortbestand des Manteltarifvertrags bis zum 31. Dezember 2013 erreicht.
"Akzeptabler Kompromiss"
"Das Verhandlungsergebnis wäre nur mit Blick auf die Tariferhöhung nicht akzeptabel", räumte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel ein. "Allerdings haben wir unser Hauptziel erreicht, weil die Arbeitsbedingungen im Manteltarifvertrag unverändert bis Ende 2013 weitergelten." DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring sprach von einem "akzeptablen Kompromiss nach einer viel zu langen Hängepartie bei den Tarifverhandlungen."
Wieder einmal ließen es sich beide Seiten nicht nehmen, erst in einem Verhandlungs-Marathon über Nacht zu einer Einigung zu finden. Immerhin: Seit April 2010 war überhaupt nicht mehr verhandelt worden. Den alten Gehaltstarifvertrag hatten die Verlage, die für das laufende Jahr eine Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent erwarten, zum 31. Juli 2010 gekündigt.
Altersvorsorge noch zu verhandeln
Offen bleibt allerdings noch die künftige Finanzierung der Altersversorgung. Nach dem Wunsch der Verleger sollen Redakteure, die ab 1. Januar 2013 erstmals beim Versorgungswerk der Presse versichert werden, die Hälfte der Beiträge selber zahlen. "Zu den Einzelheiten der Ausgestaltung werden die Tarifvertragsparteien unverzüglich die Gespräche aufnehmen", kündigte VDZ-Verhandlungsführer Dr. Günter Maschke an.
Viel ist das nicht, aber die Gewerkschaften haben - ebenso wie zuvor schon bei den Zeitungsredakteuren - den Fortbestand des Manteltarifvertrags bis zum 31. Dezember 2013 erreicht.
"Akzeptabler Kompromiss"
"Das Verhandlungsergebnis wäre nur mit Blick auf die Tariferhöhung nicht akzeptabel", räumte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel ein. "Allerdings haben wir unser Hauptziel erreicht, weil die Arbeitsbedingungen im Manteltarifvertrag unverändert bis Ende 2013 weitergelten." DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring sprach von einem "akzeptablen Kompromiss nach einer viel zu langen Hängepartie bei den Tarifverhandlungen."
Wieder einmal ließen es sich beide Seiten nicht nehmen, erst in einem Verhandlungs-Marathon über Nacht zu einer Einigung zu finden. Immerhin: Seit April 2010 war überhaupt nicht mehr verhandelt worden. Den alten Gehaltstarifvertrag hatten die Verlage, die für das laufende Jahr eine Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent erwarten, zum 31. Juli 2010 gekündigt.
Altersvorsorge noch zu verhandeln
Offen bleibt allerdings noch die künftige Finanzierung der Altersversorgung. Nach dem Wunsch der Verleger sollen Redakteure, die ab 1. Januar 2013 erstmals beim Versorgungswerk der Presse versichert werden, die Hälfte der Beiträge selber zahlen. "Zu den Einzelheiten der Ausgestaltung werden die Tarifvertragsparteien unverzüglich die Gespräche aufnehmen", kündigte VDZ-Verhandlungsführer Dr. Günter Maschke an.
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04.11.2011 | VDZ
04.11.2011 | Ver.di
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19.08.2011 | Netzpresse
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