"Weil die in modischen Büchern beschriebene 'Weisheit der Vielen' oft nur die Versammlung von Vorurteilen ist und weil ein Außenstehender dann Leuchtturm sein kann. Ein Leuchtturm ist ja auch in den allermeisten Fällen nicht das Ziel des Seefahrers, sondern soll ihm helfen, den Weg zu finden.
Weil das Internet eine Kommunikationsrevolution ausgelöst hat, die als Begleitung Sachverstand und Professionalität braucht.
Weil Datenfülle und Datenverarbeitung in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden müssen.
Weil es weiterhin ein Bedürfnis nach Orientierung gibt."
Der Investigativ-Journalist Hans Leyendecker in der sueddeutsche.de-Serie "Wozu noch Journalismus".