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Web-Services mit Google und Amazon

Neue Datenaustausch-Standards machen den Fernzugriff auf fremde Datenbanken mit Hilfe sogenannter Web-Services möglich. Seit Neuerem bieten sowohl Google als auch Amazon Web-Entwicklern Schnittstellen zur kostenlosen direkten Abfrage von Suchtreffern bzw. Inventarlisten an. Auch Yahoo und Ebay lassen sich inzwischen anzapfen, aber nur für ausgewählte Partner. Bei Google kann sich indes jedermann für die Nutzung des eigenen API (Application Programming Interface) registrieren. Obwohl der Zugriff pro Tag auf 1.000 Abfragen limitiert ist, soll es dadurch bereits zu Server-Überlastungen gekommen sein. Zudem braucht die Google-Website nicht mehr besucht werden, wenn die Suchergebnisse direkt geliefert werden. Fragt sich also, warum das Unternehmen dies auf sich nimmt. Weder Amazon noch Google nehmen in diesem frühen Stadium Stellung zu ihren Plänen, doch scheinen beide Firmen die Idee angesichts der Zukunftsperspektiven für erprobungswert zu halten. "Amazon und Google sind gewissermaßen beim Outsourcing ihrer Nutzerobeflächen, und die Entwickler arbeiten kostenlos daran", sagt ein Web-Developer, der eine grafische Ausgabe für die Darstellung von Suchergebnissen entwickelt hat. Ein anderes Anwendungsbeispiel: ein Web-Shop, der komplett auf Amazon aufsetzt.
Zuletzt bearbeitet 22.11.2002 14:49 Uhr
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