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Tagesspiegel

RBB gegen Freien-Vertreter Lerch vor Gericht

Der Streit des Rundfunks Berlin Brandenburg mit seinen Freien wird nun vor Gericht ausgetragen. Das Landesarbeitsgericht beschied, dass der Abendschau-Moderator Jan Lerch als "arbeitnehmerähnliche Person" keinen Beschäftigungsanspruch habe und wies seinen Antrag auf Weiterbeschäftigung zurück. Lerch, der gegen die Arbeitsgerichtsentscheidung Rechtsmittel einlegen will, erwirkte indes vor dem Landgericht Berlin eine Einstweilige Verfügung. Laut Lerch darf der Sender nicht mehr sagen, dass die Nicht-Weiterbeschäftigung des Moderators nichts mit seinem Engagement als Vertreter der freien Mitarbeiter zu tun habe. Beim RBB legt man indes Wert darauf, dass das Gericht Lerchs Antrag im Wesentlichen nicht stattgegeben habe. Der RBB dürfe weiterhin öffentlich sagen, Lerch habe sich illoyal gegenüber dem Sender verhalten und ihn senderintern und öffentlich herabgesetzt.
Zuletzt bearbeitet 22.12.2004 12:14 Uhr
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