Schwäbische Zeitung

Preisfrage - sind E-Books Bücher oder Software?

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels berät zurzeit, ob E-Books Bücher oder Software sind - und damit, wie es um die Buchpreisbindung steht. Schon jetzt liegen die Preise zehn bis 20 Prozent unter denen gedruckter Ausgaben; sie werden den Händlern allerdings von den Verlagen diktiert.

Als größtes E-Book-Portal bezeichnet sich Ciando.de, das mehr als 32.000 registrierte Nutzer reklamiert. Im Geschäft ist auch libri.de, wo allerdings mehr fremdsprachige als deutsche Titel im Angebot sind.

Die E-Books werden als PDF-Dateien oder für spezielle Reader wie Mobipocket verbreitet. Gemein ist ihnen ein Kopierschutz, der die gleichzeitige Nutzung auf dem PC des Käufers und seinem Taschencomputer ermöglicht. Auch der Verleih ist möglich - genau wie ein gedrucktes Buch kann der Verleiher sein E-Book aber nicht lesen, solange es ausgeliehen ist.
Zuletzt bearbeitet 28.05.2005 00:22 Uhr
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