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Hamburger Abendblatt

Greift ddp nach deutschem AP-Dienst?

Die Nachrichtenagentur ddp möchte angeblich den deutschen Dienst von AP übernehmen, der ein Opfer des internationalen Sparkurses bei der US-Agentur ist. Die Gespräche seien angeblich auf einem guten Weg, schreibt Medien-Kolumnist Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abendblatt, liefert im selben Text aber auch ein offizielles Dementi mit.

Immerhin: Seit 2005 habe ddp immer wieder versucht, beim deutschen AP-Ableger einzusteigen. Zudem kündigten die neu-alten Eigentümer der Agentur erst vor vier Wochen "Investition von mehreren Millionen Euro das Kerngeschäft" an (PDF der Pressemitteilung).

Renners Rechnung: Mit dem Marktanteil von AP Deutschland (Marktanteil 47,1 Prozent) könnte ddp (bislang 30,4 Prozent) den Marktführer dpa noch stärker attackieren, der 95,7 Prozent "aller deutschen publizistischen Angebote" beliefert.
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