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Tagesspiegel

Chinesischer Volkszorn auf westliche Journalisten

Nach der Tibet-Berichterstattung und den Boykott-Aufrufen der Olympischen Spiele sind westliche Medien in China nicht mehr gut gelitten, berichtet der Tagesspiegel. Im Internet wurden sogar Telefonnummern und Privatadressen westlicher Journalisten veröffentlicht, um sie für angeblich falsche Berichterstattung zu beschimpfen. Offenbar gab es wirklich Fehler. So musste sich RTL dafür entschuldigen, auf seiner Webseite nepalesische Soldaten, die auf Tibeter einschlugen, als Chinesen bezeichnet zu haben.

"Dass andere Medien nicht sauber gearbeitet haben, ist für uns ein großes Problem. Jetzt hat die Regierung etwas in der Hand, um gegen alle westlichen Medien zu hetzen", wird ZDF-Korrespondent Johannes Hano zitiert. Auf der Website www.anti-cnn.com war vorübergehend ein Bild Hanos samt orangenem Sender-Logo abgebildet - mit der Aufforderung, diesem Mann und seinem Sender keine Interviews mehr zu geben.
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