Die
Deutsche Presse-Agentur wird ihren türkischen Dienst zum Jahresende wieder einstellen. Mit einem werktäglichen Volumen von bis zu 50 Meldungen war der zweisprachige Service erst im April gestartet.
"Ein begleitendes Angebot in türkischer Sprache hat eine Signalwirkung auf türkischstämmige Bürger und erleichtert ihnen den Zugang zu deutschen Medien", heißt es im
Angebotsprofil. Letztlich zählten aber wirtschaftliche Signale: Laut einer
epd-Meldung gab es keine tragfähige Nachfrage für den türkischen Dienst.