
Peter Frey, der erste ZDF-Cheredakteur, der aus dem ZDF kommt
Peter Frey ist parteilos und gilt - anders als sein ehemaliger Hauptstadtstudio-Kollege Peter Hahne - nicht als Unions-Gefolgsmann. Er ist Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und des Beirats von Misereor. Als Chefredakteur ist er künftig Herr über einen Etat von mehr als 500 Millionen Euro.
Eine Programm-Revolution plant der verbindliche 52-Jährige, der charakterlich einen Gegenpol zu seinem Vorgänger bildet, aber nicht. Die Magazine der Mainzer will er stärker profilieren, bekannte ZDF-Moderatoren wie Claus Kleber noch häufiger ins Programm rücken und auch besser von der neuen Technik des virtuellen Nachrichtenstudios abheben.