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Was Zeitungsleser wirklich lesen, soll ReaderScan verraten

Ein elektronischer Textmarker soll Zeitungsmachern verraten, was ihre Leser wirklich interessiert. ReaderScan nennt sich das System, das Michael Reinhard, Chefredakteur der Würzburger Mainpost, auf einer Veranstaltung der Münchner Medientage vorstellte. Das Prinzip: Ein Panel von Lesern markiert während der Zeitungslektüre mit dem Stift die gelesenen Artikel. Der Vorteil gegenüber nachträglichen Umfragen über Lesegewohnheiten: Exaktere, ungefilterte Ergebnisse. Laut Reinhard hat der ReaderScan bei der Mainpost bereits erste Erfolge und Folgen gezeitigt. Auf der Basis der Ergebnisse einer ersten Mess-Welle habe man eine wöchentliche Beilage installiert und Veränderungen an der Blattstruktur vorgenommen, deren Ergebnisse eine zweite ReaderScan-Welle unmittelbar zu Tage förderte: Die Lesequote stieg um bis 20 Prozent.
Zuletzt bearbeitet 22.10.2004 11:43 Uhr