"Bei der Paid-Content-Debatte derzeit noch weitgehend außer Acht gelassen werden unterdessen die Journalisten, die die neuen teuren Inhalte ja erst schaffen müssen. Die sehen, egal ob festangestellt oder frei, nach bisheriger Planung keinen Cent mehr für die Bezahlinhalte, während sich der Druck durch die Verlagschefs erhöht.
Redakteure müssen aufgrund der weiter laufenden Entlassungswellen in immer kleineren Redaktionen immer mehr arbeiten, was längst Einfluss auf das Endergebnis, den vom Leser zu konsumierenden Text, hat. Ob das die Qualitätsprodukte sind, für die die neugewonnenen Kunden zahlen wollen?"
Ben Schwan über Bezahlmodelle im Internet in der taz.