Zitiert: Journalisten verdienen es, schlecht bezahlt zu werden
"Journalisten mögen es, ihre Arbeit in moralische oder sogar heilige Begriffe zu fassen. Mit jeder neuen Entlassung und jeder Zeitungsschließung sagen sie sich, dass kein Geschäftsmodell sie adäquat für ihre heilige Arbeit entschädigen kann, die demokratische Gesellschaft zu stärken, den Mächtigen die Wahrheit entgegenzuhalten und die Gefallenen zu trösten.
Tatsächlich verdienen es Journalisten, schlecht bezahlt zu werden. Gehälter sind Kompensation für die Schaffung von Werten. Und Journalisten schaffen einfach nicht viele Werte in heutiger Zeit. [...]
Um ökonomische Werte zu schaffen, haben sich Journalisten und Verlage früher auf ihren exklusiven Zugang zu Informationen und Quellen sowie auf ihre Fähigkeit einer unmittelbaren Übermittlung von Informationen verlassen. Diese Elemente haben ihren Wert durch die Entwicklung der zeitgenössischen Kommunikation verloren. Heutzutage können gewöhnliche Erwachsene Ereignisse beobachten und darüber berichten, Expertenwissen sammeln, dessen Bedeutung bestimmen, Audio, Foto und Video hinzufügen und diesen Content dann mit Leichtigkeit weit und breit (oder wenigstens in ihr soziales Netzwerk) publizieren. Und vieles davon wird ohne Bezahlung erledigt.
Solange Journalisten den Wert ihrer Arbeit nicht neu definieren könne, so dass er oberhalb dieses Niveaus liegt, verdienen sie es, schlecht bezahlt zu werden."
Robert G. Picard, Professor für Medienwirtschaft, erklärt im Christian Science Monitor ökonomisch-orthodox, warum der Journalismus nicht mehr viel wert ist.
Tatsächlich verdienen es Journalisten, schlecht bezahlt zu werden. Gehälter sind Kompensation für die Schaffung von Werten. Und Journalisten schaffen einfach nicht viele Werte in heutiger Zeit. [...]
Um ökonomische Werte zu schaffen, haben sich Journalisten und Verlage früher auf ihren exklusiven Zugang zu Informationen und Quellen sowie auf ihre Fähigkeit einer unmittelbaren Übermittlung von Informationen verlassen. Diese Elemente haben ihren Wert durch die Entwicklung der zeitgenössischen Kommunikation verloren. Heutzutage können gewöhnliche Erwachsene Ereignisse beobachten und darüber berichten, Expertenwissen sammeln, dessen Bedeutung bestimmen, Audio, Foto und Video hinzufügen und diesen Content dann mit Leichtigkeit weit und breit (oder wenigstens in ihr soziales Netzwerk) publizieren. Und vieles davon wird ohne Bezahlung erledigt.
Solange Journalisten den Wert ihrer Arbeit nicht neu definieren könne, so dass er oberhalb dieses Niveaus liegt, verdienen sie es, schlecht bezahlt zu werden."
Robert G. Picard, Professor für Medienwirtschaft, erklärt im Christian Science Monitor ökonomisch-orthodox, warum der Journalismus nicht mehr viel wert ist.
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Zuletzt bearbeitet 20.05.2009 16:19 Uhr
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