Berliner Zeitung:
Zeitungen wollen mit E-Papern Geld verdienen
Wieder einmal wird das Ende der Kostenlos-Kultur im Internet ausgerufen. Ausgerechnet die Berliner Zeitung, die ihr komplettes Online-Archiv schrankenlos ins Web stellt, sieht "von Schwaben bis Südchile" den Trend zur elektronischen Tageszeitung, die Geld verdienen soll.
25 E-Paper zählt der BDZV in Deutschland, auch Die Welt und ganz neu die Süddeutsche zählen dazu. Stuttgart Zeitung und Stuttgarter Nachrichten sind seit November dabei und haben inzwischen 400 elektronische Abos. Bis Ende 2005 sollen es 1.500 sein - schließlich gebe es ja auch 200 Daimler-Niederlassungen weltweit und einen Leser in Südchile habe man schon.
Beim Mannheimer Morgen hält man das E-Paper indes für "zu statisch für das Medium Internet" und setzt statt dessen im Web auf aktualisierte Meldungen, Datenbanken mit Veranstaltungshinweisen sowie Stellen-, Auto- und Immobilienanzeigen. Mehr als 400 elektronische Abos hat man aber auch hier nicht erzielt.
Auf 600 Online-Kunden bringt es die Badische Zeitung, die allerdings auch 20 Prozent ihrer Website-Besucher verloren hat, seit das Angebot nicht mehr kostenfrei ist.
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05.03.2004 | Berliner Zeitung
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Zuletzt bearbeitet 05.03.2004 14:59 Uhr
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