Frankfurter Allgemeine Zeitung:
ZDF-Verwaltungsrat sieht schwarz für Brender
Presseschau | 18.02.2009
Neues von der ZDF-Farbenlehre: Eine "schwarze" Mehrheit im Mainzer Verwaltungsrat will nach einem Bericht der FAZ eine weitere Amtszeit von Nikolaus Brender über den 1. April 2010 hinaus verhindern. Der Chefredakteur gilt nämlich als "Roter". Intendant Markus Schächter würde jedoch mit Brender gerne um fünf Jahre verlängern, zumal der Programmdirektor Thomas Bellut ein Konservativer ist und als Brenders Nachfolger ein anderer "Roter" gefunden werden müsste - nur dann stimmt der Proporz.
Selbst der alles andere als "roten" FAZ erscheinen die Gründe, warum Brender verhindert werden soll, "unerfindlich". Der sei als junger Mann sogar bei der Jungen Union gewesen, habe kein Parteibuch und weigere sich standhaft, mit den politischen Freundeskreisen des Fernsehrats Tuchfühlung aufzunehmen. Zudem mache Brender kaum Fehler: "Er hat sich mit ein paar Korrespondenten angelegt und lag mit der Verpflichtung der inzwischen schon wieder zu RTL zurückgekehrten Reporterin Antonia Rados daneben, sonst nichts."
Selbst der alles andere als "roten" FAZ erscheinen die Gründe, warum Brender verhindert werden soll, "unerfindlich". Der sei als junger Mann sogar bei der Jungen Union gewesen, habe kein Parteibuch und weigere sich standhaft, mit den politischen Freundeskreisen des Fernsehrats Tuchfühlung aufzunehmen. Zudem mache Brender kaum Fehler: "Er hat sich mit ein paar Korrespondenten angelegt und lag mit der Verpflichtung der inzwischen schon wieder zu RTL zurückgekehrten Reporterin Antonia Rados daneben, sonst nichts."
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18.02.2009 | Frankfurter Allgemeine Zeitung
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