Den Dreisatz des Sparens hat
RTL-Chefin Anke Schäferkordt der
Süddeutschen Zeitung erklärt. Die Kölner Fernseh-Managerin gilt als gute Rechnerin, seit sie den Kanal
Vox zum Größten unter den Kleinen gemacht hat und zur Deutschland-Chefin von RTL aufstieg.
1. Restrukturieren und auch beim Programm sparen:
" Tatsächlich haben wir schon vor einigen Jahren angefangen, genau diesen Prozess einzuleiten und unsere eigenen Strukturen zu hinterfragen mit dem Ziel, bei bleibender Qualität so effizient wie möglich zu produzieren. Jetzt ernten wir die Früchte." 2. Natürlich müssen die Auftragnehmer proportional mitsparen.
"Wir verlangen von den Produzenten nichts, was wir selbst nicht erbringen." 3. Aber Krise ist auch eine Chance,
"Gewohnheiten zu hinterfragen, aufzubrechen und Raum für Neues zu schaffen."
Unter dem Strich stehen bei RTL schwarze Zahlen und die Erkenntnis: Warum mehr ausgeben, wenn es auch billiger geht.
"Wir erfüllen die Zuschauerwünsche im Moment sehr gut mit den vorhandenen Budgets. Sollte das so bleiben, gibt es keinen Grund, automatisch mehr dafür auszugeben."