ProSiebenSat1 macht "TV 3.0"
Artikel | 11.06.2008 14:40 Uhr
Mit lokaler Mehrfachverwertung seiner Shows will der in 13 europäischen Ländern präsente ProSiebenSat.1-Konzern künftig Geld verdienen. So wurde jüngst "The next Uri Geller" in Köln für Deutschland und die Niederlande produziert und soll auch noch nach Ungarn exportiert werden. In zwölf Länder wurde "Schlag den Raab" verkauft.
"TV 3.0" nennt der Konzern, der zudem im Internet eine führende Rolle anstrebt, seine Zukunftsvision. Doch die nicht stimmberechtigten Kleinaktionäre wollten der Unternehmensführung den neuen Slogan nicht abkaufen.
Die Vertreterin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz warnte sogar auf der Hauptversammlung in München davor, Aktien der Fernseh-Gruppe zu erwerben, während ein anderer Kleinanleger dem Aufsichtsratsvorsitzenden die Schuldnerberatung im Programm der RTL-Konkurrenz empfahl.
Die neuen Eigentümer, die Finanzinvestoren KKR und Permira, genehmigten sich trotz Rekordschulden von 3,4 Milliarden Euro die höchste Dividende der Unternehmensgeschichte. Man dürfe die Kuh, die man melken wolle, nicht schlachten, warnte die Aktionärsvertreterin.
"TV 3.0" nennt der Konzern, der zudem im Internet eine führende Rolle anstrebt, seine Zukunftsvision. Doch die nicht stimmberechtigten Kleinaktionäre wollten der Unternehmensführung den neuen Slogan nicht abkaufen.
Die Vertreterin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz warnte sogar auf der Hauptversammlung in München davor, Aktien der Fernseh-Gruppe zu erwerben, während ein anderer Kleinanleger dem Aufsichtsratsvorsitzenden die Schuldnerberatung im Programm der RTL-Konkurrenz empfahl.
Die neuen Eigentümer, die Finanzinvestoren KKR und Permira, genehmigten sich trotz Rekordschulden von 3,4 Milliarden Euro die höchste Dividende der Unternehmensgeschichte. Man dürfe die Kuh, die man melken wolle, nicht schlachten, warnte die Aktionärsvertreterin.
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10.06.2008 | Financial Times Deutschland
11.06.2008 | Tageszeitung
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