Handelsblatt:
Privatsender sparen, statt in Qualität zu investieren
Presseschau | 27.08.2009
Prägnant fasst Hans-Peter Siebenhaar im Handelsblatt das Dilemma des Privatfernsehens zusammen: Die Sender sparen und sparen so wie die RTL-Gruppe, die im ersten Halbjahr die Kosten europaweit um 200 Millionen Euro drückte - und weil sich beim Programm "besonders rasch" sparen lässt, verschieben sie eben Neuproduktionen und versenden lieber billige Massenware.
Doch diese Einstellung werde sich bitter rächen, prognostiziert Siebenhaar: Das Privatfernsehen verliere an Attraktivität bei wirtschaftlich interessanten Zielgruppen. Um das Blatt zu wenden, müssten die Sendergruppen wieder in die Qualität des Programms investieren - und sich an sinkende Renditen gewöhnen.
Dagegen sprcht allerdings, dass sich - wie Siebenhaar selbst schreibt - die TV-Manager nur noch von Quartal zu Quartal hangeln statt zukunftsorientiert zu wirtschaften. Zudem bleiben die Zuschauer bislang bei de Stange. So oder so: Die fetten Jahre des Privatfernsehens scheinen vorbei. "Das Jahr 2009 ist zweifellos eine Zäsur für die Branche."
Doch diese Einstellung werde sich bitter rächen, prognostiziert Siebenhaar: Das Privatfernsehen verliere an Attraktivität bei wirtschaftlich interessanten Zielgruppen. Um das Blatt zu wenden, müssten die Sendergruppen wieder in die Qualität des Programms investieren - und sich an sinkende Renditen gewöhnen.
Dagegen sprcht allerdings, dass sich - wie Siebenhaar selbst schreibt - die TV-Manager nur noch von Quartal zu Quartal hangeln statt zukunftsorientiert zu wirtschaften. Zudem bleiben die Zuschauer bislang bei de Stange. So oder so: Die fetten Jahre des Privatfernsehens scheinen vorbei. "Das Jahr 2009 ist zweifellos eine Zäsur für die Branche."
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27.08.2009 | Handelsblatt
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