Focus:
Premiere/Sky, ein schwieriger Fall selbst für Optimisten
Presseschau | 12.06.2009
Der Pay-TV-Sender Premiere firmiert zwar künftig unter dem Namen Sky. Unveränderlich hat das Bezahlfernsehen in Deutschland aber einen schweren Stand. Daran wird sich auch nichts ändern, suggeriert der Focus. Ohne Fußball geht sowieso gar nichts. Doch auch mit dem Kick - der sich bei Sky verteuern wird - hat Premiere nie mehr als 3,5 Millionen Abonnenten binden können und auch nur einmal - im Jahr des Börsenganges 2005 - schwarze Zahlen geschrieben.
Während per Digitalfernsehen immer mehr Kanäle auf immer mehr Plattformen verbreitet werden können, versucht Sky "ein Geschäftsmodell, das noch aus analogen Zeiten stammt – und schon damals im übersättigten TV-Markt nicht richtig funktionierte". Will der Schritt für Schritt von Rupert Murdoch übernommene Sender tatsächlich ab 2011 wieder Gewinne schreiben, müssten jedoch mindestens eine Million neue Abonnenten her: "Ein Unterfangen, das selbst Optimisten zumindest als ambitioniert einstufen."
Während per Digitalfernsehen immer mehr Kanäle auf immer mehr Plattformen verbreitet werden können, versucht Sky "ein Geschäftsmodell, das noch aus analogen Zeiten stammt – und schon damals im übersättigten TV-Markt nicht richtig funktionierte". Will der Schritt für Schritt von Rupert Murdoch übernommene Sender tatsächlich ab 2011 wieder Gewinne schreiben, müssten jedoch mindestens eine Million neue Abonnenten her: "Ein Unterfangen, das selbst Optimisten zumindest als ambitioniert einstufen."
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