Frankfurter Rundschau:
Neues Urhebervertragsrecht ein Fortschritt für alle
"Tarifverträge für die Kunst - das ist für manche eine irritierende Vorstellung", kommentiert die Frankfurter Rundschau das neue Urhebervertragsrecht. Dabei gehe es lediglich um Mindestsätze. Die Reform bedeute einen gewaltigen Fortschritt für etliche freie Journalisten und vor allem Übersetzer, die an der Grenze zum Existenzminimum arbeiten. Für die Verlage gelte: Wer besser bezahlt wird, arbeitet auch besser und sorgfältiger. Die Einwände der Buchbranche gegen das Gesetz waren nicht unerheblich, aber mit Begriffen wie "angemessen" und "branchenüblich" wurde erst eine Verwirrung geschaffen, in der wilde Spekulationen und Untergangsszenarien erst erblühen konnten. "Dabei ging es nur darum, einen teilweise offenen gesetzlichen Rahmen zu schaffen."
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26.01.2002 | Frankfurter Rundschau
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Zuletzt bearbeitet 28.01.2002 13:22 Uhr
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