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Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Netzeitung" vor ungewisser Zukunft

Die Netzeitung befindet sich "in einer Krise und vielleicht am Abgrund", unkt die FAZ. Nach der Übernahme durch David Montgomerys Deutsche Zeitungsholding habe die Buchprüfung ergeben, dass die Online-Zeitung "praktisch pleite" sei. Die 30 fest angestellten Mitarbeiter fürchteten deshalb um ihren Job.

Klingt nicht gut für die vor sieben Jahren gestartete Online-Zeitung - sofern diese Informationen zuverlässiger sind als die Namens-Schreibweise im selben Artikel. Der neue Geschäftsführer der Netzeitung taucht dort mal als Robert Daubner, Robert Graubner oder auch Grauber auf.

Vielleicht war FAZ-Mann Jochen Hieber ja benebelt von jener "Ideenwolke", die Robert Daubner - so heißt der Mann, der bisher schon die Geschäfte bei Berlin Online führte, tatsächlich - für die Zukunft entwickelt hat. Demnach wären die Tage der Netzeitung als Online-Tageszeitung und redaktionelles Vollprodukt tatsächlich gezählt, wenngleich diese Schwarzmalerei im Netzeitungs-Altpapier ein wenig dementiert wird.
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