Landtagsabgeordnete informierten sich: Lausitzer Seenland Klinikum plant Akutgeriatrie zur besseren Versorgung älterer Patienten
Pressemitteilung | 04.08.2010 19:48 Uhr
Hoyerswerda. 4. August 2010. Mit der Planung des Aufbaus einer Akutgeriatrie und einer Tagesklinik für die ambulante Behandlung älterer Patienten steht das Lausitzer Seenland Klinikum vor wichtigen neuen Entwicklungen. Darüber informierten sich am heutigen Mittwoch Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Landtages des Freistaates Sachsen im Rahmen ihrer Sommertour im Lausitzer Seenland Klinikum. Auch dem Stand der laufenden Sanierungsmaßnahmen, die maßgeblich mit Fördermitteln finanziert wurden, galt das Interesse der Abgeordneten. Sie konnten sich davon überzeugen, dass die räumliche und strukturelle Umgestaltung der einzelnen Kliniken des Hauses den Service weiter entscheidend verbessern werden.
Mit der umfassenden Konzipierung von Akutgeriatrie und Tagesklinik trägt das Seenland Klinikum der Bevölkerungsstruktur in der Region Rechnung. Im Krankenhausplan des Freistaates Sachsen sind für das Lausitzer Seenland Klinikum im Rahmen der Gesamtplanbetten die stationäre akutgeriatrische Versorgung sowie 5 tagesklinische Plätze bereits ausgewiesen. Der Freistaat hatte dabei auf die gesellschaftliche Bedeutung, die Besonderheiten und Komplexität der geriatrischen Betreuung in einer „Konzeption zur geriatrischen Hilfe im Freistaat Sachsen“ hingewiesen. Diese formuliert als generelle Zielstellung, dass jeder erwachsene Mensch, auch der alte, kranke und pflegebedürftige, sein Leben bis ins hohe Lebensalter so gut wie möglich selbstständig gestalten soll. Dafür wird u.a. eine stärkere Verzahnung von medizinischer und sozialpflegerischer Hilfe gefordert.
Das Leistungsspektrum des Lausitzer Seenland Klinikums umfasst selbstverständlich auch heute schon die Behandlung alter und hochbetagter Patienten in höchster Qualität. Erkrankungen wie akute zerebrale Durchblutungsstörungen, kompliziert verlaufende Infektionskrankheiten, akute und chronische Herz-Kreislauf Erkrankungen oder diabetische Stoffwechselentgleisungen nehmen einen wichtigen Platz im Therapiekonzept des Klinikums ein. In der nun geplanten Abteilung sollen einerseits speziell für die Versorgung geriatrischer Patienten ausgebildete Fachkräften tätig sein, andererseits ermöglicht der enge räumliche Kontakt mit den zwölf Fachkliniken des Hauses eine hochqualifizierte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Damit kann ein umfassendes und leistungsfähiges medizinisches Versorgungs- und Betreuungsangebot für die immer älter werdende Bevölkerung im Lausitzer Seenland gewährleistet werden.
Das von der Leitung des Klinikums ausgearbeitete Konzept wurde eingehend mit den Landtagsabgeordneten erörtert. Noch in diesem Monat wird dieses Konzept auf der Gesellschafterversammlung präsentiert, mit dem Ziel eine Grundsatzentscheidung herbeizuführen. Nach endgültiger Beschlussfassung, notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausschreibungen werden die Um- und Neubauten erfolgen. Die medizinische Nutzung der neuen Abteilung Geriatrie im Lausitzer Seenland Klinikum ist nach gegenwärtigem Arbeitsstand ab 2013 vorgesehen.
Mit der umfassenden Konzipierung von Akutgeriatrie und Tagesklinik trägt das Seenland Klinikum der Bevölkerungsstruktur in der Region Rechnung. Im Krankenhausplan des Freistaates Sachsen sind für das Lausitzer Seenland Klinikum im Rahmen der Gesamtplanbetten die stationäre akutgeriatrische Versorgung sowie 5 tagesklinische Plätze bereits ausgewiesen. Der Freistaat hatte dabei auf die gesellschaftliche Bedeutung, die Besonderheiten und Komplexität der geriatrischen Betreuung in einer „Konzeption zur geriatrischen Hilfe im Freistaat Sachsen“ hingewiesen. Diese formuliert als generelle Zielstellung, dass jeder erwachsene Mensch, auch der alte, kranke und pflegebedürftige, sein Leben bis ins hohe Lebensalter so gut wie möglich selbstständig gestalten soll. Dafür wird u.a. eine stärkere Verzahnung von medizinischer und sozialpflegerischer Hilfe gefordert.
Das Leistungsspektrum des Lausitzer Seenland Klinikums umfasst selbstverständlich auch heute schon die Behandlung alter und hochbetagter Patienten in höchster Qualität. Erkrankungen wie akute zerebrale Durchblutungsstörungen, kompliziert verlaufende Infektionskrankheiten, akute und chronische Herz-Kreislauf Erkrankungen oder diabetische Stoffwechselentgleisungen nehmen einen wichtigen Platz im Therapiekonzept des Klinikums ein. In der nun geplanten Abteilung sollen einerseits speziell für die Versorgung geriatrischer Patienten ausgebildete Fachkräften tätig sein, andererseits ermöglicht der enge räumliche Kontakt mit den zwölf Fachkliniken des Hauses eine hochqualifizierte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Damit kann ein umfassendes und leistungsfähiges medizinisches Versorgungs- und Betreuungsangebot für die immer älter werdende Bevölkerung im Lausitzer Seenland gewährleistet werden.
Das von der Leitung des Klinikums ausgearbeitete Konzept wurde eingehend mit den Landtagsabgeordneten erörtert. Noch in diesem Monat wird dieses Konzept auf der Gesellschafterversammlung präsentiert, mit dem Ziel eine Grundsatzentscheidung herbeizuführen. Nach endgültiger Beschlussfassung, notwendigen Genehmigungsverfahren und Ausschreibungen werden die Um- und Neubauten erfolgen. Die medizinische Nutzung der neuen Abteilung Geriatrie im Lausitzer Seenland Klinikum ist nach gegenwärtigem Arbeitsstand ab 2013 vorgesehen.
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