Hoyerswerda, 27. März 2012. „Chirurgische Behandlung des Krampfadernleidens” ist das Thema der zweiten Sonntagsvorlesung in diesem Jahr, die am 1. April 2012 ab 10 Uhr im Konferenzraum „Lausitzer Seenland“ im Lausitzer Seenland Klinikum gehalten wird.
Krampfadern sind nicht nur unschön, sondern sie machen auch Beschwerden. Sind die Venen ausgeleiert, entsteht ein erhöhter Druck in den Beinen. Die Beine werden schwer und schwellen an. In späteren Stadien können Krampfadern auch zu Hautverfärbungen, Geschwüren und offenen Beinen führen. Wichtig ist es daher, dass die Patienten in einem frühen Stadium zum Arzt kommen, bevor sich Folgezustände entwickeln, die langwierige Behandlungen erfordern oder zum Teil auch nicht mehr geheilt werden können.
Als Standardverfahren wird die operative Sanierung der Krampfadern, das so genannte Stripping, angewandt. Im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden kommt es nach diesem Verfahren am seltensten zu Rückfällen.
Am Sonntag informiert Prof. Dr. Thomas Sutter, Chefarzt der Klinik für Viszeral-, Thorax, Gefäß- und Kinderchirurgie, über die Vorbeugungsmassnahmen, Entstehung und Behandlungsverfahren von Krampfadern und beantwortet dazu Fragen aus dem Publikum. . Das Lausitzer Seenland Klinikum lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürgern herzlich zu dieser Veranstaltung ein.