Joris Luyendijk: Wie im echten Leben
Joris Luyendijk: Wie im echten Leben. Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges, 256 S., gebunden, Tropen-Verlag 2007
Der Niederländer Joris Luyendijk, Jahrgang 1971, arbeitete von 1998 bis 2003 als Nahost-Korrespondent für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Das Buch stellt eine selbstkritische bis -ironische Abrechnung mit diesen Jahren dar: Dass die Medien nur einen Bruchteil der Wirklichkeit vermitteln können, ist bei Luyendijk keine akademische Formel, sondern praktische Erfahrung der eigenen Arbeit, die schonungslos und präzise dargestellt wird. Für Journalisten ist das ebenso interessant zu lesen wie für Tagesschau-gläubige Nachrichten-Konsumenten.
"There's a war between the ones who say there's a war and the ones who say there isn't. (Es herrscht Krieg zwischen denen, die sagen, es gibt einen Krieg, und jenen, die sagen, es gibt keinen.) Leonard Cohen
Mit diesem Zitat beginnt das wütend traurige Buch eines widerspenstigen Mannes aus den Niederlanden. Und auch wenn man vieles von dem, was er beschreibt, schon wusste oder vermutete - nach der Lektüre dieses Buches wird man seine Sätze beim Zeitungslesen im Kopf haben und vor allem die Fernsehnachrichten noch misstrauischer verfolgen als sowieso schon." (Renee Zucker in der taz)
Der Niederländer Joris Luyendijk, Jahrgang 1971, arbeitete von 1998 bis 2003 als Nahost-Korrespondent für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Das Buch stellt eine selbstkritische bis -ironische Abrechnung mit diesen Jahren dar: Dass die Medien nur einen Bruchteil der Wirklichkeit vermitteln können, ist bei Luyendijk keine akademische Formel, sondern praktische Erfahrung der eigenen Arbeit, die schonungslos und präzise dargestellt wird. Für Journalisten ist das ebenso interessant zu lesen wie für Tagesschau-gläubige Nachrichten-Konsumenten.
"There's a war between the ones who say there's a war and the ones who say there isn't. (Es herrscht Krieg zwischen denen, die sagen, es gibt einen Krieg, und jenen, die sagen, es gibt keinen.) Leonard Cohen
Mit diesem Zitat beginnt das wütend traurige Buch eines widerspenstigen Mannes aus den Niederlanden. Und auch wenn man vieles von dem, was er beschreibt, schon wusste oder vermutete - nach der Lektüre dieses Buches wird man seine Sätze beim Zeitungslesen im Kopf haben und vor allem die Fernsehnachrichten noch misstrauischer verfolgen als sowieso schon." (Renee Zucker in der taz)
Externe Websites
Zuletzt bearbeitet 26.09.2007 20:09 Uhr

Suchen
Seiten-Index
Impressum
Kontakt