Hoyerswerda, 22. März 2010. Zwei neue Netzersatzgeräte sind am heutigen Montag im Lausitzer Seenland Klinikum in Betrieb genommen worden. Nach ersten erfolgreichen Testläufen in den vergangenen Wochen stehen die beiden Anlagen nun mit hundertprozentiger Leistungskraft zur Verfügung, wenn der „Fall der Fälle“ eintritt und, wie im Juni 2008 geschehen, die reguläre Stromversorgung im Klinikum unterbrochen ist.
Der gesamte Bedarf an elektrischer Energie wird in solch einem Notfall über zwei Dieselaggregate mit jeweils über 1000 PS Motorleistung und je 1 MVA elektrischer Leistung abgedeckt. Jedes der Aggregate verbraucht dabei bis zu 220 Liter Dieselöl pro Stunde. Das Lausitzer Seenland Klinikum verfügt über Kraftstoffvorräte von 25 000 Litern. Somit ist ein Netzausfall von bis zu zwei Tagen ohne Einschränkungen im Klinikbetrieb überbrückbar. Die beiden Aggregate können ohne Unterbrechung zu- und abgeschaltet werden, vollkommen ohne Beeinträchtigung von Patienten oder Mitarbeitern.
Als eine „Investition in die Zukunft“ bezeichnete der Geschäftsführer des Lausitzer Seenland Klinikums, Andreas Grahlemann, die neue Ausrüstung. Dies zeige auch, dass das Klinikum seine Rolle als führender Anbieter von Gesundheitsleistungen im Lausitzer Seenland sehr ernst nimmt, und bringe den hohen Qualitätsanspruch, dem sich das Klinikum verschrieben hat, deutlich zum Ausdruck.
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