Hilfe bei Inkontinenz: Neue operative
Behandlungsmethode erfolgreich eingeführt
Pressemitteilung | 29.07.2010 16:38 Uhr
Hoyerswerda, 30. Juli 2010. Dank einer neuen Behandlungsmethode können jetzt im Lausitzer Seenland Klinikum Patienten mit besonders schwerer Inkontinenz erfolgreich behandelt werden. Wie der Chefarzt der Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologe, Dr. med. Bernd Franzen, berichtet, wurde im Klinikum erstmals ein so genannter künstlicher Schließmuskel eingesetzt. Dieses Verfahren wird in Sachsen bisher an Zentren, wie z. B. an den Universitätskliniken in Dresden und Leipzig, angeboten. Dr. med. Franzen hat bereits während seiner Zeit als Oberarzt an der Paracelsus-Klinik Golzheim Düsseldorf Erfahrungen mit ähnlichen Systemen, die den Schließmuskel imitieren, gesammelt. Diese wurden inzwischen hinsichtlich der Erfolgsaussichten und des Infektionsrisikos stark weiterentwickelt – gute Voraussetzungen für die Entscheidung, solch eine Behandlung auch im Lausitzer Seenland Klinikum durchzuführen.
Den drei Patienten, die mit dem neuen Verfahren behandelt wurden, geht es mittlerweile laut Aussagen der Ärzte hinsichtlich ihrer Therapie hervorragend. Die Aktivierung des künstlichen Blasenschließmuskels funktionierte sechs Wochen nach der Operation ohne Komplikationen, Infektionen traten bei keinem der Patienten auf.
Chefarzt Dr. med. Bernd Franzen, der seit 2002 als Urologe am Klinikum tätig ist, unterstützt die Initiative Deutscher Urologen „Inkontinenz ist kein Schicksal, sondern heilbar“. Die Urologische Klinik werde sich in Zukunft verstärkt dem Thema der Fehlsteuerung der Blase durch die ihr zugeordneten Nervenimpulse widmen, insbesondere bei älteren Betroffenen eine wichtige Komponente der Harninkontinenz.
„Mir liegt es besonders am Herzen, hier am Klinikum wohnortnah auch komplizierte und komplexe Eingriffe, z. B. große Tumoroperationen, anzubieten“, betont Dr. Franzen. Eine hervorragende medizinische Versorgung sei so auch außerhalb großer Zentren möglich, das beweise nicht zuletzt die erfolgreiche Einführung der neuen Behandlungsmethode. Sie wird, wie Chefarzt Dr. Franzen weiter berichtet, nun fester Bestandteil des Inkontinenz-Behandlungsspektrums der Urologischen Klinik im Lausitzer Seenland Klinikum und kann auch anderen Patienten zugute kommen, bei denen die medizinischen Voraussetzungen für diesen Eingriff gegeben sind.
Den drei Patienten, die mit dem neuen Verfahren behandelt wurden, geht es mittlerweile laut Aussagen der Ärzte hinsichtlich ihrer Therapie hervorragend. Die Aktivierung des künstlichen Blasenschließmuskels funktionierte sechs Wochen nach der Operation ohne Komplikationen, Infektionen traten bei keinem der Patienten auf.
Chefarzt Dr. med. Bernd Franzen, der seit 2002 als Urologe am Klinikum tätig ist, unterstützt die Initiative Deutscher Urologen „Inkontinenz ist kein Schicksal, sondern heilbar“. Die Urologische Klinik werde sich in Zukunft verstärkt dem Thema der Fehlsteuerung der Blase durch die ihr zugeordneten Nervenimpulse widmen, insbesondere bei älteren Betroffenen eine wichtige Komponente der Harninkontinenz.
„Mir liegt es besonders am Herzen, hier am Klinikum wohnortnah auch komplizierte und komplexe Eingriffe, z. B. große Tumoroperationen, anzubieten“, betont Dr. Franzen. Eine hervorragende medizinische Versorgung sei so auch außerhalb großer Zentren möglich, das beweise nicht zuletzt die erfolgreiche Einführung der neuen Behandlungsmethode. Sie wird, wie Chefarzt Dr. Franzen weiter berichtet, nun fester Bestandteil des Inkontinenz-Behandlungsspektrums der Urologischen Klinik im Lausitzer Seenland Klinikum und kann auch anderen Patienten zugute kommen, bei denen die medizinischen Voraussetzungen für diesen Eingriff gegeben sind.
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