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Heinz Bauer denkt an seine Töchter
Der Heinrich-Bauer-Verlag ist auch nach den misslungenen Akquisitionen der KirchMedia und des Tagesspiegels weiterhin an Engagements im TV-Markt und bei Regionalzeitungen interessiert. Mit Zeitschriften wie Bravo oder TV Movie verbuchte der Verlag 2002 einen nahezu stabilen Umsatz von 1,71 Milliarden Euro und schreibt beharrlich schwarze Zahlen.
Wie hoch die Gewinne sind, verschweigt Verleger Heinz Bauer ebenso beharrlich. Das muss er als persönlich haftender Gesellschafter einer Personengesellschaft auch nicht sagen. Auch an eine Umwandlung der Gesellschaftsform denkt der 64-Jährige nicht - angesichts der Erbschaftssteuer.
Erben sind Bauers vier Töchter, die allesamt in der Branche arbeiten oder noch studieren und für die Bauer bereits den Tagesspiegel erwerben wollte. Ein Interesse am Kauf der Hamburger Morgenpost dementierte Bauer allerdings, obgleich an der Zeitung sein "Herzblut" hänge und er dem Unternehmer Barlach ein Darlehen zur Aufstockung von dessen Mopo-Anteilen gewährte.
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Zuletzt bearbeitet 04.12.2003 12:42 Uhr
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