Tageszeitung:
Georg Blume, letzter Mann im Tibet
Presseschau | 22.03.2008
Als letzte ausländische Journalisten haben die Korrespondenten Georg Blume (taz, Die Zeit) und Kristin Kupfer (Profil) Tibet verlassen müssen. Blume hatte die Straßenschlachten in der Hauptstadt Lhasa hautnah erlebt und dabei den Eindruck gewonnen, "dass die Polizei den Aufstand nicht so eingegrenzt hat, wie es möglich gewesen wäre. Sie hat die Demonstranten machen lassen, damit deren Ausschreitungen dann um die Welt gehen."
Gegenüber der taz gab Blume auch seiner Überraschung Ausdruck, vor Ort der einzige Journalist gewesen zu sein: "Denn es war ja überhaupt kein Problem, hierher zu kommen. Es ist eigentlich völlig absurd, warum kein anderer mehr da war."
Blume und Kupfer mussten die Provinz am Karfreitag verlassen, nachdem die chinesischen Behörden sie ultimativ zur Abreise aufgefordert hatten. "Man lässt die Leute im Stich, die man die letzten Tage gesprochen hat. Viele differenzierte Meinungen, die jetzt alle nicht mehr vorkommen. Wenn die anfangen zu erzählen, ist alles nicht so schwarz-weiß, wie es vielleicht von außen erscheint", sagte Blume der taz.
Gegenüber der taz gab Blume auch seiner Überraschung Ausdruck, vor Ort der einzige Journalist gewesen zu sein: "Denn es war ja überhaupt kein Problem, hierher zu kommen. Es ist eigentlich völlig absurd, warum kein anderer mehr da war."
Blume und Kupfer mussten die Provinz am Karfreitag verlassen, nachdem die chinesischen Behörden sie ultimativ zur Abreise aufgefordert hatten. "Man lässt die Leute im Stich, die man die letzten Tage gesprochen hat. Viele differenzierte Meinungen, die jetzt alle nicht mehr vorkommen. Wenn die anfangen zu erzählen, ist alles nicht so schwarz-weiß, wie es vielleicht von außen erscheint", sagte Blume der taz.
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