
„Die Gender Medizin ist eine neue Dimension der Medizin, die den Begriff ‚echter Fortschritt’ verdient.“
Prof. Dr. med. Michael Kunze, Universität Wien, Institut für Sozialmedizin
Prof. Dr. med. Michael Kunze, Universität Wien, Institut für Sozialmedizin
In der aktuellen Diskussion um eine individualisierte Medizin gewinnen gendermedizinische Betrachtungsweisen immer mehr an Bedeutung. Sowohl Forschung auf diesem Gebiet wie auch die Umsetzung solcher Erkenntnisse in die medizinische Praxis benötigen dabei eine zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz.
Dieser Notwendigkeit Rechnung tragend, laden Contentic Media, das Institut für Gender in der Medizin der Charité-Universitätsmedizin und weitere Partner für den 2. März 2011 zu einem Workshop zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit und individualisierte Medizin in Forschung, Lehre, Prävention Diagnostik und Therapie“ nach Berlin ein.
Workshop zur Öffentlichkeitsarbeit
Wesentliches Ziel der Öffentlichkeits- und Medienarbeit im Sinne der Gendermedizin ist es, eine breite Öffentlichkeit über Ziele, Inhalte und Ausstrahlung der gendermedizinischen Forschung auf Gesundheitswesen, Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsbetrieb zu informieren.
Der Workshop hat drei Zielstellungen:
- Erfahrungs-, Informations-, Gedankenaustausch zum Thema Gendermedizin und Öffentlichkeit;
- Bereitstellung weiterer Informationskanäle (Newsletter, Publikationen usw.);
- Etablierung eines potenten Netzwerkes sowie eines „Initiativkreises Gender – individualisierte Medizin – Öffentlichkeit“.
- Forschung (Charité, Medizinische Universität Wien u.a.)
- Pharmabranche
- Medizintechnik
- Medien
- medizinische Praxis (Ärzte, Kliniken usw.)
- Krankenkassen
- Stand und Relevanz der Gendermedizin, wie wird dies in der Fachwelt, der Politik, der Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen? Vergleich Deutschland – Österreich.
- Möglichkeiten der Darstellung der Gendermedizin in der Öffentlichkeit, Instrumente dazu.
- Lobbyarbeit: Was kann Politik in Sachen Gendermedizin leisten – Rahmenbedingungen.
- Fragen der Gender-, individualisierten Medizin im Fokus der Krankenkassen.
- Netzwerke und Netzwerkarbeit.
- Newsletter als Kommunikationsinstrument für wen? Ein Newsletter für alle Interessierten. Das anna fischer project stellt das af-journal vor.
- Erfahrungsaustausch Deutschland – Österreich – Schweiz
- WissenschaftlerInnen, MedizinerInnen, PharmazeutInnen in Deutschland, Österreich, Schweiz
- interessierte PolitikerInnen,
- VertreterInnen der Gesundheitswirtschaft und des Gesundheitswesens
- MedienvertreterInnen
Die Veranstaltung ist Projekt von Contentic Media, Berlin und Partnern.
Veranstaltungsort:
Berlin
Veranstaltungstermin:
2. März 2011
Partner:
Gesucht werden Partner aus der Gesundheitswirtschaft, den Krankenkassen, dem Gesundheitssystem zur Unterstützung des Vorhabens.