Tagesspiegel:
Freiheit für Google und dpa, wenn es nach Dirk Ippen geht
Presseschau | 11.10.2009
Mit 68 Jahren zieht sich Regionalzeitungs-Großverleger Dirk Ippen zwar langsam zurück, aber sein Wort hat immer noch Gewicht in der Branche. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel rät Ippen seinen Verleger-Kollegen, sich nicht gegen Google zu stellen, sondern zweigleisig zu fahren und eigene Angebote aufzubauen. So ist Ippens Gruppe an einem Lokalnachrichtenportal namens Local XXL beteiligt, vor dem Google allerdings keine Angst haben muss.
Nachdem er bei der Kasseler HNA sechs Wochen lang ein Leben ohne dpa erproben ließ, hat Ippen auch einen Vorschlag zur Zukunftssicherung der Agentur: Die Gesellschafter sollten dpa erlauben, direkt an die Leser zu liefern und sich "als moderner Nachrichten-Aggregator ins Netz" zu stellen. Die Gesellschafter, das sind die Zeitungsverlage, die ihre Websites viel zu oft mit demselben Agentur-Material füllen - und es am Abend vielleicht auch noch drucken.
Warum die Verleger dpa einen solchen Schritt erlauben sollten, hat Tagesspiegel-Autor Dominik Bardow leider nicht bei Ippen erfragt.
Nachdem er bei der Kasseler HNA sechs Wochen lang ein Leben ohne dpa erproben ließ, hat Ippen auch einen Vorschlag zur Zukunftssicherung der Agentur: Die Gesellschafter sollten dpa erlauben, direkt an die Leser zu liefern und sich "als moderner Nachrichten-Aggregator ins Netz" zu stellen. Die Gesellschafter, das sind die Zeitungsverlage, die ihre Websites viel zu oft mit demselben Agentur-Material füllen - und es am Abend vielleicht auch noch drucken.
Warum die Verleger dpa einen solchen Schritt erlauben sollten, hat Tagesspiegel-Autor Dominik Bardow leider nicht bei Ippen erfragt.
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11.10.2009 | Tagesspiegel
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