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Digitale Zukunft und gutes, altes Werbefernsehen: Bertelsmann gewinnt wieder

Schluss mit den schlechten Zeiten: Der Familienkonzern Bertelsmann, 2009 noch in den roten Zahlen, vermeldete für das erste Halbjahr 2010 einen Nettogewinn von 246 Millionen Euro und hob die Gewinnprognose für das laufende Jahr auf 500 Millionen Euro an. >>>

Rupert Murdoch fällt der Sky auf den Kopf

Pay-TV in Deutschland zu verkaufen, das ist so lukrativ, wie am Nordpol mit Eis zu handeln. 20 Jahre lang haben sich Leo Kirch, Georg Kofler und zuletzt auch Rupert Murdochs News Corp. damit abgemüht, den Deutschen das Bezahlfernsehen schmackhaft zu machen. Aus Premiere wurde am 9. Juli 2009 Sky Deutschland. >>>

Regierungssprecher-Rochade: Auf Wilhelm folgt Seibert

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Im Schachspiel nennt man das eine Rochade: Nachdem Regierungssprecher Ulrich Wilhelm im Mai zum Intendanten des Bayerischen Rundfunks gewählt wurde, ist ZDF-Mann Steffen Seibert zu seinem Nachfolger als Regierungssprecher bestimmt worden. >>>

Rekordquote auch ohne "Rudelgucken": Die einzigartige Fernsehware Fußball

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Stell Dir vor, alle schauen das gleiche Fernsehprogramm. Die Fußball-Weltmeisterschaft macht's möglich. Das Halbfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien bescherte der ARD mit 31,1 Millionen Menschen sogar einen absoluten Zuschauer-Rekord. >>>

Restrukturierung mit Stefan Aust - ProSiebenSat.1 verkauft endlich N24

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Stefan Aust wird TV-Sparkommissar: Der ehemalige Spiegel-Chefredakteur ist die Gallionsfigur eines Management-Buyouts bei dem Nachrichtensender N24, dessen Schicksal monatelang von seiner hoch verschuldeten Konzernmutter ProSiebenSat.1 in der Schwebe gehalten wurde. >>>

Jauch sei Dank

Nun wird Günther Jauch zwar nicht Bundespräsident, aber er kommt doch noch ins Erste Programm. Ab Herbst 2011 wird der "Großmeister der journalistischen Unterhaltung" (ARD-Vorsitzender Peter Boudgoust) den Sonntag-Abend-Talk von Anne Will übernehmen. >>>

Alle einmal zahlen, bitte - Länder-Chefs beschließen Gebührenreform

Ab 2013 soll die Rundfunkgebühr nicht mehr von der Zahl der Empfangsgeräte abhängig sein, sondern pauschal nur noch einmal pro Haushalt anfallen. Den privaten Gebührenzahler wird diese Lösung nicht mehr kosten als bisher, nämlich 17,98 Euro pro Monat, versprachen die Ministerpräsidenten der Länder auf ihrer Sitzung in Berlin. >>>

Gestaffelte Auflagen und positive Anreize, damit die Privaten mehr Nachrichten senden

Das Nachrichten-Angebot von Sat.1 ist laut Programmbericht der Landesmedienanstalten "seit 2007 kontinuierlich abgesunken" - auf inzwischen 30 Minuten am Tag. >>>

Vom Regierungssprecher zum Intendanten: BR-Rundfunkrat wählt Ulrich Wilhelm

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Wenn Journalisten zu Pressesprechern konvertieren, gilt das als Karrieresprung: Da hat jemand seine Kontakte genutzt und ist auf der lukrativeren anderen Seite "angekommen". Wenn Pressesprecher in den Journalismus zurückkehren, noch dazu in Zeiten wie diesen, dann müssen sie wohl etwas falsch gemacht haben. Oder zielstrebig Intendant beim Bayerischen Rundfunk werden, wie Ulrich Wilhelm. >>>

Russischer Millionär und ddp-Gruppe wetteifern um N24

Nachrichtensender sind wohl doch nicht so out, wie man beim hoch verschuldeten ProSiebenSat.1-Konzern glaubt. >>>

1. April: Der ZDF-Intendant heißt Peter Frey

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Seit heute ist Peter Frey Intendant des ZDF als Nachfolger von Nikolaus Brender. Der Streit um dessen von Roland Koch und Co. blockierte Vertragsverlängerung habe die Mainzer Anstalt "emotional wundgescheuert", sagt der Neue. >>>

Flucht nach vorn: Auch Beck will gegen ZDF-Staatsvertrag klagen

Kurt Beck tritt die Flucht nach vorn an: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder, will nun selbst eine Klage gegen den ZDF-Staatsvertrag betreiben. >>>