Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Englischsprachiger "Perlentaucher" - subventioniert, aber zwecklos
Seit dem 1. März steht die erfolgreiche deutsche Feuilleton-Presseschau Perlentaucher mit einer englischsprachigen Version im Netz. signandsight, so der Titel der Website, wird über drei Jahre hinweg von der Bundeskulturstiftung mit knapp 1,4 Millionen Euro finanziert, doch der Effekt ist offenbar gleich Null.
Glaubt man der FAZ, liefert die dreiköpfige Redaktion kaum Inhalte, die Seite bringt es "an guten Tagen" nur auf 5.000 Zugriffe und wird im Ausland nicht beachtet, wie Korrespondentenberichte aus sechs Ländern belegen sollen.
Im Sommer, so heißt es am Ende der immerhin über zwei Spalten in der Höhe einer ganzen Seite gehende Untersuchung, wollen die deutschen Perlentaucher und der französische Courrier International sogar eine dreisprachige Presseschau aus allen 25 EU-Ländern starten. "Ob die dann jemand liest?" fragt die FAZ. Das ist wohl eher rhetorisch gemeint.
Glaubt man der FAZ, liefert die dreiköpfige Redaktion kaum Inhalte, die Seite bringt es "an guten Tagen" nur auf 5.000 Zugriffe und wird im Ausland nicht beachtet, wie Korrespondentenberichte aus sechs Ländern belegen sollen.
Im Sommer, so heißt es am Ende der immerhin über zwei Spalten in der Höhe einer ganzen Seite gehende Untersuchung, wollen die deutschen Perlentaucher und der französische Courrier International sogar eine dreisprachige Presseschau aus allen 25 EU-Ländern starten. "Ob die dann jemand liest?" fragt die FAZ. Das ist wohl eher rhetorisch gemeint.
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Zuletzt bearbeitet 10.06.2005 14:22 Uhr
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