Süddeutsche Zeitung:
Elektronisches Zeitungs-"Papier" rückt näher
Die SPD-Medienholding ddv.g, die an diversen deutschen Tageszeitungen beteiligt ist, beschäftigt sich intensiv mit dem Medium E-Paper. Ende voriger Woche lud sie 30 Verlagsverantwortliche und sonstige Experten zu einer Präsentation in Hamburg-Finkenwerder. Dort wurde ein Prototyp der Firma Philips namens "Readius" vorgestellt, eine Art elektronisches Papier, das Ende 1996 in Serie gehen soll, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Auf einem herausziehbaren Folien-Bildschirm kann das Gerät Zeitungsinhalte darstellen, die ortunabhängig und drahtlos bezogen werden können. Bislang ist die Folie erst zwölf Zentimeter breit, künftig soll sie das Ausmaß einer Tabloid-Zeitung besitzen. Vom Format, hieß es, hänge maßgeblich der Erfolg ab. Mehr als ein Nischenprodukt etwa für Geschäftsreisende werde die elektronische Zeitung ohnehin nie werden, glauben viele Experten. Immehin könnten in zehn bis 15 Jahren bis zu 15 Prozent der Leser umgestiegen sein, so eine nicht weiter spezifizierte Prognose.
Auf einem herausziehbaren Folien-Bildschirm kann das Gerät Zeitungsinhalte darstellen, die ortunabhängig und drahtlos bezogen werden können. Bislang ist die Folie erst zwölf Zentimeter breit, künftig soll sie das Ausmaß einer Tabloid-Zeitung besitzen. Vom Format, hieß es, hänge maßgeblich der Erfolg ab. Mehr als ein Nischenprodukt etwa für Geschäftsreisende werde die elektronische Zeitung ohnehin nie werden, glauben viele Experten. Immehin könnten in zehn bis 15 Jahren bis zu 15 Prozent der Leser umgestiegen sein, so eine nicht weiter spezifizierte Prognose.
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05.12.2005 | Süddeutsche Zeitung
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Zuletzt bearbeitet 05.12.2005 14:03 Uhr
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