Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung:
Eine Zeitungs-Stiftung, das Ei des Kolumbus?
Auf geteiltes Echo stößt die Initiative des Holtzbrinck-Konzerns, den Tagesspiegel in einer Stiftung zu verwandeln. Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht von "Bestandssicherheit" für sein Blatt und sagt seinen Ex-Kameraden von der Süddeutschen: "Liebe Kollegen, es ist nicht die Zeit für Mäkeleien." Die Frankfurter Rundschau, selbst von der Medienkrise gebeutelt, nennt das Modell "innovativ und umstritten", sieht aber "keine Alternative".
In den Kreis der Kritiker an einer Übernahme durch Holtzbrinck ist nun auch die taz eingetreten. In einem Schreiben an die Bundesregierung argumentierte das linksalternative Blatt ganz ähnlich wie der Springer-Verlag, der Tagesspiegel könne mit einem Sanierungskonzept alleine gesunden.
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Zuletzt bearbeitet 01.04.2003 22:50 Uhr
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