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Süddeutsche Zeitung:
DSF macht nach 13 Jahren tatsächlich Gewinn

1997 wollte der damalige Bertelsmann-TV-Chef Michael Dornemann den Kirch-Sender Deutsches Sport-Fernsehen abschalten: kein Gewinnpotential. "Heute", schreibt die Süddeutsche gewohnt charmant, "ist alles ganz anders: Kirch pleite, Dornemann längst entsorgt - und das DSF macht wirklich Gewinn." Für das Jahr 2004 meldete der Sender, der inzwischen komplett dem New-Economy-Stern EM.TV gehört, gerade 8,1 Millionen Euro operatives Plus bei einem Umsatz von 107,4 Millionen Euro. Allein 45 Millione verdiente man mit Telefonaktionen ("T-Commerce"). Tennis-Daviscup, Basketball (EM und WM), Handball, Radsport (Tour de Suisse), Snooker und Dart hat sich DSF gesichert. Künftig kommt samstags das dritte freie Training der Formel 1 dazu. Außerdem feilschen die Manager "in dezenten Gesprächen mit den Öffentlich-Rechtlichen" um Fußball-Übertragungsrechte für Uefa-Cup und DFB-Pokal.
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Zuletzt bearbeitet 17.02.2005 12:43 Uhr