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Cardio Berlin hat Geschlechterspezifik bei den
Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus

Berlin, 18. April 2011. „Einen wichtigen Impuls auch für die geschlechterspezifische Forschung“ nennt Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité, die Entscheidung des internationalen Gutachtergremiums, Berlin mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und dem Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) zu einem von insgesamt sieben Standorten des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) zu bestimmen. Die drei Partner wollen ihre Herz-Kreislauf- und Stoffwechselforschung unter dem Stichwort »Cardio Berlin« bündeln. Prof. Vera Regitz-Zagrosek hatte den erfolgreichen Berliner Antrag koordiniert.
Das Vorhaben, so die Wissenschaftlerin, habe ausdrücklich auch die Unterschiede bei Männern und Frauen in Bezug auf kardiologische Erkrankungen im Fokus. „Mit solchen guten Rahmenbedingungen können wir jetzt verstärkt mit neuen Erkenntnissen bezüglich der Geschlechterunterschiede zwischen Männern und Frauen bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechnen.“

Die sieben Standorte sind neben Berlin, Frankfurt, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim und München. Sie wurden aus über 30 Anträgen ausgewählt. Finanziert wird das DZHK wie die weiteren Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent von den Ländern.