Bewegung bei Rheuma: Patienten halten sich in Teltower Sportgruppen fit
Pressemitteilung | 29.08.2011 13:08 Uhr
Potsdam/Cottbus, 29. August 2011. Bewegung tut gut, egal ob mit einem Ball im Wasser oder mit einem Reifen auf dem Trockenen. „Menschen, die von rheumatischen Erkrankungen betroffen sind, sollten nicht auf Sport verzichten.“ Das rät die erfahrene Physiotherapeutin Almut Binneboese aus Kleinmachnow. Die 67-Jährige leitet seit vielen Jahren verschiedene Sportgruppen für Rheumapatienten, u.a. das Funktionstraining in ihrem Heimatort. Im Auftrag der Deutschen Rheuma-Liga Brandenburg betreut sie nun auch die AG Trockengymnastik in Teltow. „Durch therapeutischen Sport können Schmerzen gelindert, Muskeln aufgebaut und die Gelenke unterstützt werden“, sagt Almut Binneboese, unter deren Leitung etwa 80 Patienten in ihren Trocken- und Wasserturngruppen trainieren. Allerdings sollte der Sport auf die Beschwerden abgestimmt, in Maßen und regelmäßig betrieben werden.
Soll beispielsweise der Schultergürtel gestärkt werden, empfiehlt sich die Hockergymnastik, bei der alle Übungen sitzend absolviert werden. Mit Hilfe der Warmwassergymnastik werden die Gelenke entlastet und gefestigt. Auch die Trockengymnastik dient der Schmerzlinderung und der Kräftigung der Muskulatur.
Almut Binneboese erklärt: „Die Bewegung ist ein wichtiger Teil der Entzündungsbekämpfung. Sie kann Versteifungen und Einschränkungen in der Funktionsfähigkeit der Gelenke verhindern.“ Insgesamt sollen sich durch den Sport das Standbild und der Gang verbessern. Doch neben den positiven Auswirkungen auf die Erkrankung muss das Training auch Spaß machen. Die Patienten sollen sich besser fühlen. Dass es so ist, bestätigt Helga Friedrich aus Teltow. „Der gemeinsame Sport ist für mich ein Glücksfall“; erzählt die 79-Jährige, die unter anderem an Schmerzen in Schultern und Armen leidet. Sie besucht sowohl die Trocken- als auch die Wassergymnastik. „Der Kontakt mit anderen Betroffenen tut mir gut.“ Vor allem aber haben ihre Ruheschmerzen nachgelassen „und die Steifheit ist so gut wie weg. Den Rheuma-Sport kann ich nur empfehlen.“
Organisiert wird das Funktionstraining in den märkischen Städten und Gemeinden durch die Deutsche Rheuma-Liga Brandenburg. Vor Ort ist sie durch Arbeitsgemeinschaften und Elternkreise vertreten. Die Patienten bekommen die Behandlungen in den Rheumaübungsgruppen von ihrem Arzt verordnet.
Wo in der Nähe solche Sportgruppen zu finden und wer die Ansprechpartner sind, erfahren Interessierte bei der Deutschen Rheuma-Liga, Landesverband Brandenburg:
Telefon 0331/277239152 oder www.rheuma-liga-brandenburg.de
Zum Thema: Sport kann die Behandlung bei Rheuma sinnvoll unterstützen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) im Vorfeld ihres Jahreskongresses hin. Welche Sportarten sich hierfür besonders eignen, diskutieren Fachärzte und Wissenschaftler vom 31. August bis zum 3. September 2011 in München.
Soll beispielsweise der Schultergürtel gestärkt werden, empfiehlt sich die Hockergymnastik, bei der alle Übungen sitzend absolviert werden. Mit Hilfe der Warmwassergymnastik werden die Gelenke entlastet und gefestigt. Auch die Trockengymnastik dient der Schmerzlinderung und der Kräftigung der Muskulatur.
Almut Binneboese erklärt: „Die Bewegung ist ein wichtiger Teil der Entzündungsbekämpfung. Sie kann Versteifungen und Einschränkungen in der Funktionsfähigkeit der Gelenke verhindern.“ Insgesamt sollen sich durch den Sport das Standbild und der Gang verbessern. Doch neben den positiven Auswirkungen auf die Erkrankung muss das Training auch Spaß machen. Die Patienten sollen sich besser fühlen. Dass es so ist, bestätigt Helga Friedrich aus Teltow. „Der gemeinsame Sport ist für mich ein Glücksfall“; erzählt die 79-Jährige, die unter anderem an Schmerzen in Schultern und Armen leidet. Sie besucht sowohl die Trocken- als auch die Wassergymnastik. „Der Kontakt mit anderen Betroffenen tut mir gut.“ Vor allem aber haben ihre Ruheschmerzen nachgelassen „und die Steifheit ist so gut wie weg. Den Rheuma-Sport kann ich nur empfehlen.“
Organisiert wird das Funktionstraining in den märkischen Städten und Gemeinden durch die Deutsche Rheuma-Liga Brandenburg. Vor Ort ist sie durch Arbeitsgemeinschaften und Elternkreise vertreten. Die Patienten bekommen die Behandlungen in den Rheumaübungsgruppen von ihrem Arzt verordnet.
Wo in der Nähe solche Sportgruppen zu finden und wer die Ansprechpartner sind, erfahren Interessierte bei der Deutschen Rheuma-Liga, Landesverband Brandenburg:
Telefon 0331/277239152 oder www.rheuma-liga-brandenburg.de
Zum Thema: Sport kann die Behandlung bei Rheuma sinnvoll unterstützen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) im Vorfeld ihres Jahreskongresses hin. Welche Sportarten sich hierfür besonders eignen, diskutieren Fachärzte und Wissenschaftler vom 31. August bis zum 3. September 2011 in München.
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