Tageszeitung:
Berlusconi soll ruhig kommen
Rein rechtlich steht einem Medien-Engagement von Silvio Berlusconi in Deutschland nichts im Wege. Zudem wäre ein Unternehmer-Regierungschef wie Berlusconi "nach unserem Recht ausgeschlossen und ... auch gar nicht realistisch". Weshalb Wolf-Dieter Ring, Chef der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (Lizenzgeber der meisten Kirch-Sender), auch die "emotionale Alibidiskussion" schilt und Berlusconi wie Murdoch für Investoren hält, "die wir offensichtlich in Deutschland brauchen und auch willkommen heißen sollten".
Vorwürfe erhebt Ring gegen die Deutsche Bank: Sie trage - neben der teuren Formel-1-Engagement - die Schuld daran, dass es zur Insolvenz kam, weil Vorstandschef Breuer Kirch öffentlich für kreditunwürdig erklärt habe.
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Zuletzt bearbeitet 15.04.2002 12:07 Uhr
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