Aktionstag im Gefäßzentrum des LSK
Vor Aortenaneurysma kann man sich schützen

Hoyerswerda, 27. April 2012. Über die Früherkennung und Behandlung eines Aortenaneurysmas, einer bedrohlichen Veränderung der Hauptschlagader, können sich Interessierte am Samstag, 5. Mai, von 9 bis 13 Uhr im Lausitzer Seenland Klinikum informieren. Bei dem Aktionstag in den Räumen der Röntgenabteilung des Gefäßzentrums bietet sich die Gelegenheit, mehr über das Krankheitsbild zu erfahren und eine einfache und schmerzfreie Ultraschalluntersuchung für die Risikogruppe ab 60 Jahren durchführen zu lassen. Außerdem werden die Möglichkeiten der frühzeitigen Behandlung von Erweiterungen der Bauchschlagader dargestellt.
Das Aortenaneurysma, eine erhebliche Erweiterung der Bauchschlagader, birgt das Risiko in sich, plötzlich zu platzen. Vorsorgemaßnahmen sind deshalb besonders wichtig. Die Erkrankung ist bei ihrem Beginn unauffällig ist und Beschwerden treten erst auf, wenn die Ader einreißt. Vor allem Menschen mit Bluthochdruck, Raucher oder solche, die Familienangehörige mit Aneurysma und sonstigen Gefäßerkrankungen haben, gehören zur Risikogruppe. Entsprechende Vorsorgeuntersuchungen sind mittels Ultraschall einfach durchführbar und ab einem Lebensalter von 60 Jahren anzuraten.
Das Lausitzer Seenland Klinikum bietet mit seinem interdisziplinären Gefäßzentrum, bestehend aus den Klinken für Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Kinderchirurgie, der Klinik für Kardiologie und Angiologie sowie dem Institut für Radiologie, umfassende Diagnostik- und Therapieverfahren an.