Frankfurter Allgemeine Zeitung:
AFP bricht auf zu neuen Ufern
Die französische Nachrichtenagentur AFP hat im letzten Jahr ihre Verluste verringert und durch den Verkauf des Wirtschaftsdienstes AFX für rund 15 Millionen Euro sogar insgesamt einen Gewinn von drei Millionen Euro ausgewiesen. Unter dem vor einem Jahr zum Chef der krisengeschüttelten Agentur ernannten Pierre Louette hat es nicht nur keine Streiks mehr gegeben, sondern auch einen Aubruch zu neuen Ufern, wie der Genfer FAZ-Korrespondent Jürg Altweg zu berichten weiß.
So will AFP seinen Rückstand in der Foto- und (vor allem) Videoberichterstattung aufholen und dafür in Zusammenarbeit mit dem neuen Nachrichtensender France 24 nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit Ministudios einrichten. Im Wettbewerb mit der englischsprachigen Konkurrenz von AP und Reuters setzen die Franzosen vor allem auf einen Ausbau das arabischsprachigen Angebotes.
Im Internet, wo AFP bislang hauptsächlich durch seine (nach wie vor ausgefochtene) Klage gegen die Indexierung durch Google News auffällig wurde, will man künftig Blogs lancieren und sich auch am Bürgerjournalismus versuchen.
So will AFP seinen Rückstand in der Foto- und (vor allem) Videoberichterstattung aufholen und dafür in Zusammenarbeit mit dem neuen Nachrichtensender France 24 nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit Ministudios einrichten. Im Wettbewerb mit der englischsprachigen Konkurrenz von AP und Reuters setzen die Franzosen vor allem auf einen Ausbau das arabischsprachigen Angebotes.
Im Internet, wo AFP bislang hauptsächlich durch seine (nach wie vor ausgefochtene) Klage gegen die Indexierung durch Google News auffällig wurde, will man künftig Blogs lancieren und sich auch am Bürgerjournalismus versuchen.
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04.01.2007 | Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Zuletzt bearbeitet 09.01.2007 21:12 Uhr
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