Akzeptanz bei Nutzern und Werbungtreibenden
Das Ergebnis des Reports ist - angesichts des Auftraggebers - nicht gerade überraschend. Nicht etwa als nervige Zappelei im hochtourig laufenden Flash-Player werden die Werbe-Einspieler empfunden. Nein: Die noch relativ junge Werbeform stoße auf eine Nutzer-Akzeptanz und sei auch bei den klassischen TV-Werbungtreibenden angekommen, meldet das Hamburger Unternehmen.
Am stärksten nachgefragtes Video-Werbemittel seien PreRolls, 20 bis 25 Sekunden lange Werbe-Clips, die vor dem Beginn des eigentlich aufgerufenen Videos gestartet werden. Laut Auswertung werden je nach Spotlänge 75 Prozent bis 80 Prozent aller PreRolls komplett durchgesehen, anstatt die Werbung abzubrechen. 2,41 Prozent der Nutzer sollen sich sogar vom Werbeclip weiter zum Werber durchklicken.
Zurück ins klassische TV-Gehäuse
Smartclip glaubt, dass Online-Bewegtbildkampagnen von den Werbungtreibenden nicht anders eingesetzt werden als im klassischen TV-Medium: als zielgruppenspezifische Branding-Maßnahmen. Die Kampagnenvolumina bewegen sich demnach online bereits im sechsstelligen Bereich. 33 Prozent der Video-Impressions gehen auf das Konto der Lebensmittel-Branche (FMCG - Food & Beverage und CPG), während sich die Automotive-Branche bei einem Anteil von 13 Prozent die teuersten Einzelkampagnen leistet, im Schnitt 136.000 Euro Media‐Volumen.
Die Firma Smartclip, 2008 gegründet, sieht sich als Europas führender Bewegtbildvermarkter. Beliefert werden nach eigenen Angaben neben Smartphones in zunehmendem Maße auch Hybrid-TV-Geräte. Womit die audiovisuelle Werbung wieder in ihrem klassischen Gehäuse angekommen wäre.